Sony hat gerade die FX5 vorgestellt, eine neue Vollformat-Cinema-Line-Kamera, die zwischen der FX3 und FX6 angesiedelt ist. Sie leiht sich mehr von VENICE 2 und BURANO als von der Alpha-Reihe und bringt einige Premieren in die FX-Serie: 5K Open Gate-Aufnahme, internes X-OCN RAW und drei native ISO-Einstellungen. Außerdem verzichtet sie komplett auf den mechanischen Verschluss und setzt ausschließlich auf einen elektronischen Verschluss ohne Stills-Modus zum Start – ein klares Zeichen, dass dieses Gehäuse in erster Linie für Video und Kinematografie gebaut wurde. Wenn Sie bereits mit einem SIRUI Vision Prime (VP-1) Vollformat-Objektiv filmen, ist dieser Launch definitiv einen Blick wert – hier ist der Grund.
Vollformat vs. Super 35: Warum der Sensor der FX5 für VP-1-Besitzer ein Game-Changer ist
Im Kern der FX5 steckt ein neu entwickelter, voll gestapelter Vollformatsensor. Das ist speziell für Vollformat-Objektivbesitzer wichtig: Mit einem echten Vollformatsensor und vollem Sensor-Readout erfasst die FX5 den gesamten Bildkreis, für den das Vision Prime entwickelt wurde – keine verschwendete Auflösung an den Bildrändern. Die FX5 bietet außerdem einen eingebauten Super 35-Crop-Modus, sodass VP-1-Nutzer das Beste aus beiden Welten bekommen – Vollformat-Abdeckung, wenn Sie das breiteste Sichtfeld und die volle optische Leistung des Objektivs wollen, oder einen Super 35-Crop am gleichen Gehäuse, wenn eine engere, telefotoähnliche Bildgestaltung gefragt ist.
Die FX5 setzt außerdem auf Oversampling statt Pixel-Binning oder Zeilensprung, um ihr finales Bild zu erzeugen, was bedeutet, dass mehr echte Details in Ihrem Filmmaterial landen, anstatt gemittelt oder verworfen zu werden. Für ein SIRUI Cine-Objektiv, das auf Vollformat-Optik ausgelegt ist, ist das der Unterschied zwischen einer Kamera, die das Objektiv nur aufnimmt, und einer, die tatsächlich zeigt, was es leisten kann.
5K Open Gate: Vollformat-Abdeckung für das Vision Prime entwickelt
Dieser gleiche Vollformatsensor ist auch das, was Open Gate-Aufnahmen überhaupt erst möglich macht – und das ist das Hauptmerkmal der FX5 in der FX-Serie. Das Filmen in 5K Open Gate (3:2) mit bis zu 60fps bedeutet, dass die Kamera die volle Höhe und Breite des Sensors aufzeichnet, anstatt auf einen Standard-16:9-Rahmen zu beschneiden.
Das Vision Prime ist ein sphärisches Vollformat-Cine-Objektiv, das mit einem 46-mm-Bildkreis gebaut wurde, der Vollformat, Super 35 und sogar Großformat-Kinokameras ohne Vignettierung abdeckt. Die Kombination dieses großen Bildkreises mit Open Gate bedeutet, dass Sie den vollen Umfang dessen erfassen, was der VP-1 auf den Sensor projiziert, was Ihnen viel mehr Spielraum gibt, im Schnitt neu zu rahmen – Sie können 16:9, 4:3 oder andere Seitenverhältnisse aus dem gleichen 3:2-Master ziehen, ohne das Objektiv wechseln zu müssen. In Kombination mit S-Log3 für Grading-Freiheit und internem X-OCN RAW für 16-Bit-Farbtiefe bietet die FX5 Vision Prime-Aufnahmen mehr Spielraum in der Postproduktion – egal, ob Sie in 4K DCI oder UHD fertigstellen.

Native ISO-Flexibilität für das Vision Prime
Eine neue Ergänzung, die erwähnenswert ist, sind die drei nativen ISO-Einstellungen der FX5 – 800, 4000 und 12800 – die jeweils ein unterschiedliches Rauschprofil bieten, anstatt nur eine einfache Verstärkung. Das gibt VP-1-Nutzern mehr Spielraum, unter verschiedenen Lichtbedingungen zu arbeiten, ohne zusätzliches Gain zu stapeln, was besonders bei Objektiven mit weit geöffneter Blende nützlich ist, bei denen jeder saubere Belichtungsstopp zählt. Eine kurze Anmerkung: Die FX5 verfügt nicht über einen eingebauten ND-Filter, daher gehört ein variabler ND-Filter weiterhin zu Ihrem Kit für helle Außenaufnahmen – aber die zusätzlichen nativen ISO-Optionen bieten eine weitere Möglichkeit, die Belichtung unterwegs zu steuern.
Sony E-Mount und das vielseitige Mount-Design des Vision Prime
Die FX5 behält den Standard Sony E-Mount bei, sodass VP-1-Besitzer keine Adaptergebühr zahlen müssen – Ihre Vision Prime-Objektive werden direkt montiert, ohne zusätzliches Glas oder Verlust von Spielraum. Das vielseitige Mount-Design der Vision Prime-Serie von SIRUI bedeutet, dass dieselben Objektive zwischen E-Mount-Bodies wechseln können, ohne ein komplettes Remount-Kit zu benötigen, was gut zu einem FX5-Body passt, der eindeutig dafür gedacht ist, in einen bestehenden Multi-Kamera-E-Mount-Workflow integriert zu werden.
Handling am Set: Stabilisierung, Tracking und Makro
Aktive Stabilisierung und Echtzeit-Tracking für Handheld-Aufnahmen
Die FX5 bietet außerdem eine verbesserte In-Body-Stabilisierung, einschließlich eines Dynamic Active-Modus, sowie KI-gesteuertes Echtzeit-Tracking des Motivs, das von ihrem neuen Prozessor angetrieben wird. Für Handheld- oder Run-and-Gun-Aufnahmen mit einem Vollformat-Objektiv wie dem Vision Prime hilft diese Kombination, das Filmmaterial auch ohne Gimbal nutzbar zu halten und den Fokus auf Ihr Motiv zu fixieren, während Sie sich bewegen.
1,5-faches Makro als Bonus für VP-1-Nutzer
Die 1,5-fache Makrofähigkeit des Vision Prime ist ein schönes Bonusfeature für FX5-Besitzer, die ihrem Motiv näher kommen möchten, ohne das Objektiv zu wechseln – nützlich für Produktaufnahmen, Detailaufnahmen oder Nahaufnahmen innerhalb desselben Drehs.
Fazit: Ist die FX5 der ideale Body für Ihr SIRUI Vision Prime Kit?
Die Sony FX5 ist weder eine Mark II noch ein einfaches Upgrade – sie ist ein wirklich neuer Vollformat-Body, der darauf ausgelegt ist, das Beste aus Vollformat-Objektiven herauszuholen. Für Besitzer des SIRUI Vision Prime (VP-1) bedeutet das eine Kamera, die endlich perfekt auf das abgestimmt ist, wofür diese Objektive entwickelt wurden: volle Sensorabdeckung, Open Gate-Flexibilität zum Neurahmen und genügend Belichtungsumfang, um im Einsatz mitzuhalten. Wenn Sie überlegen, ob Sie die FX5 mit Ihrem VP-1-Kit kombinieren sollen, lautet die kurze Antwort: Der Sensor wurde genau mit Objektiven wie Ihren im Sinn entwickelt.
